Heimatgeschichtlicher Vortrag
Zinn aus dem Erzgebirge - ein Wegbereiter in der europäischen Vorgeschichte
Dr. Christiane Hemker, Landesamt für Archäologie
Neue Erkenntnisse aus dem laufenden ArchaeoTin-Projekt
Seit 2023 erforschen über 20 WissenschaftlerInnen aus Sachsen, Bayern und Tschechien den prähistorischen und den mittelalterlichen Zinnbergbau in der UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.
Im Fokus steht die grenzübergreifende interdisziplinäre Untersuchung des frühen Zinnseifenbergbaus und dessen Erfassung, Erkundung und Deutung in den großen Zinnbergbaulandschaften des Erzgebirges. Aufgrund des Welterbe-Charakters erfolgt dies weitgehend zerstörungsfrei mittels einem breitgefächerten Methodenspektrum.
Bereits jetzt kann der bisher auf dem europäischen Kontinent montanarchäologisch und -historisch wenig erforschte Seifenbergbau auf Zinn erfasst, dessen Strukturen chronologisch eingeordnet und Arbeitsprozesse rekonstruiert werden. Auch die Rolle und Bedeutung des erzgebirgischen Zinns für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des mitteleuropäischen Raums in der Bronzezeit wird neu eingeordnet
Eintritt: 10 €
Um Kartenbestellung wird gebeten unter 03735/22045 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.





