Musikalische Mozart-Lesung

Musikalische Mozart-Lesung

15.09.2021 19:30 - 21:30

Musikalische Mozart-Lesung
Mozart und Prag

Marienberg, Baldauf Villa
Mittwoch, 15.9., 19.30 Uhr
Anton-Günther-Weg 4, 09496 Marienberg

Zu einer musikalischen Lesung mit und zu Mozart lädt die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. in die Baldauf Villa in Marienberg im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes 2021 ein. Am Klavier spielen Prof. Gudrun Franke und Prof. Alexander Meinel Klavierwerke von Mozart die sich in Bezug setzen zu den Lesungen von Frank Höhnerbach.

Fantasie d-Moll   KV 397

Klaviersonate A-Dur KV 331 (mit türkischem Marsch) 

Ouvertüre (vierhändig) Don Giovanni KV 527

Kleine Nachtmusik (vierhändig)  G-Dur KV 525

Die Texte beleuchten das Leben und Wirken von Mozart mit einem besonderen Schwerpunkt auf seine erfolgreiche Präsenz in Prag wo er den Don Giovanni im Ständetheater uraufführte, die Prager Bürger vergnügt die Melodien des Figaro in den Gassen pfiffen und in der bzw. für die Lieder, Arien, die Prager Sinfonie und die Krönungsmesse entstanden. Lassen Sie sich verführen in eine Zeit der Aufklärung, der verführerischer Leidenschaft und reizvollen Genusses einzutauchen. Interpreten und die Konzertorte halten sich für Sie mit ihrer Kunstfertigkeit und ihrem Ambiente bereit.

Tickets über www.mozart-sachsen.de/termine-tickets/

Gern reagieren wir auf Ihre Fragen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  0371 6949444

Frank Höhnerbach wurde 1940 in Dresden geboren und studierte von 1959 bis 1962 an der Schauspielschule Leipzig. Danach war Frank Höhnerbach in Senftenberg, Zwickau, Gera und Halle als Schauspieler engagiert. Von 1985 bis 2008 gehörte er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz und war hier in zahlreichen großen und kleinen Rollen zu sehen, zuletzt u. a. als Graham in „Ladies Night“, als Ebenezer Scrooge in „A Christmas Carol“, als Paulus Snyder in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, als Klaus Zettel im „Sommernachtstraum“, als Kammerdiener in „Kabale und Liebe“ und als Willi Clark in „Sonny Boys“. Kultstatus erreichte sein „Kontrabaß“ von Patrick Süskind. Seiner Liebe zum Musiktheater ging er in mehreren Operetten- und Musicalproduktionen nach. So stand er als Styx in „Orpheus in der Unterwelt“, als Harry Trevor in „Kiss me, Kate“, als Njegus in der „Lustigen Witwe“ und als Conte Carnero im „Zigeunerbaron“ auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses. Über weitere Jahre war er der Oper Chemnitz als Gast verbunden, u.a. als Giesecke und Kaiser im „Weißen Rössl“ sowie in der „Die Fledermaus“ als Frosch und in „Anatevka“ als Rabbi zu erleben.

Die Pianistin Gudrun Franke ist Professorin der Fachrichtung Klavier/ Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Geboren in Magdeburg, studierte sie an der Hochschule für Musik in Leipzig Klavier bei Rudolf Fischer sowie Kammermusik bei Gerhard Erber und erhielt im Rahmen von Meisterkursen Unterricht bei Hélène Boschi und Amadeus Webersinke.
Sie begann als Klavierlehrerin am Thomanerchor und an der Spezialschule für Musik in Halle, war Korrepetitorin in Bläser- und Streicherklassen an der Leipziger Musikhochschule, begleitete als Pianistin bei internationalen Wettbewerben in Tschechien, Polen, Frankreich und Deutschland und wirkt bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit. 2008 erschien das Schumann-Programm „Liebe, verehrte Klara…“, zusammen mit dem Pianisten Gerhard Erber, beim Label „auris subtilis“.

Seit Gründung der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft 1992 gehört sie dem Vorstand an, derzeit als erste Vorsitzende, und organisiert die Werkstatt für Klavier-und Kammermusik für Jugendliche.
Für ihre Studenten gehören Klassenkonzerte in der Hochschule, im Schumann-Haus, im Weißen Haus Markkleeberg, im Gohliser Schlösschen und monatlich in der Versöhnungsgemeinde Gohlis ebenso zum Ausbildungsprogramm wie die Teilnahme an Fachrichtungs- und Hochschulprojekten.

Der Pianist Alexander Meinel, geb. in Halle (Saale), studierte an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Joel Shapiro, Herbert Sahling und Mathilde Erben sowie an der Juilliard School New York bei Jerome Lowenthal und erhielt Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben in Weimar und Bayreuth. Er gastierte u.a. am Leipziger Gewandhaus, in der Semperoper Dresden, dem Lincoln Center New York, dem Konzerthaus Berlin, der Sun Yat Sen Memorial Hall in Guangzhou oder der Cité de la musique Paris. Mehrfach widmete er sich den Zyklen der Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart. Seine beim Label Querstand erschienenen CD-Einspielungen von Beethovens „Hammerklaviersonate“ sowie Klavierkonzerten von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy mit der Erzgebirgsphilharmonie unter GMD Naoshi Takahashi erhielten das einhellige Lob der Fachpresse.  Alexander Meinel unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und gab Kurse als Gastdozent in mehreren Ländern Europas und Asiens. Darüber hinaus ist er seit 2002 einer der Vorsitzenden der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V., welche neben Konzertreihen wie den Leipziger Chopin-Tagen auch Projekte zur Förderung des musikalischen Nachwuchses organisiert.

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